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Stückwerk statt grosser Wurf

Nach dem sich die Christoph Merian Stiftung wegen zuvieler Behördenauflagen zurückgezogen hat, soll die Entwicklung des Dreispitz-Areals nun nicht mehr auf einen Schlag geplant werden.

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Kostas Maros

Im Dezember hatten die beiden Basel, die Gemeinde Münchenstein und die Christoph Merian Stiftung (CMS) aus wirtschaftlichen Gründen den Verzicht auf eine Nutzungsplanung über den gesamten Dreispitz bekannt gegeben. Nun sei einvernehmlich auch die Aufhebung des städtebaulichen Rahmenvertrags aus dem Jahr 2008 beschlossen worden, teilte die vier Planungspartner am Mittwoch mit.

Parallel dazu wird auf dem baselstädtischen Teil des Areals auch die Planungszone aufgehoben. In beiden Kantonen soll nun die Entwicklung des Dreispitz nach Teilgebieten vorangetrieben werden. Stärker als bisher sollen dabei künftig auch die Baurechtsnehmer in die Planung einbezogen werden, wie es in der Mitteilung heisst.

Als Entwicklungsgebiete im Vordergrund stehen die Nord- und Südspitze des Dreispitz-Areals. Gegebenenfalls komme auch noch die Wien-Strasse hinzu, hiess es beim Bau- und Verkehrsdepartement Basel-Stadt auf Anfrage.

Die Planung des Dreispitz-Areal erfolgt weiterhin als partnerschaftliches Geschäft zwischen der öffentlichen Hand und der CMS. Die bisherige Projektorganisation wird jedoch durch eine regelmässige Koordinationskonferenz der bisherigen Planungspartner abgelöst.

500'000 m2 Fläche

Das Dreispitz-Areal war vor rund 110 Jahren als Materiallagerplatz entstanden. Mit einer Fläche von rund 500'000 m2 oder 70 Fussballfeldern liegt es je zur Hälfte auf Boden der Stadt Basel und der Baselbieter Gemeinde Münchenstein. Angesiedelt sind auf dem Dreispitz gegen 400 Unternehmen mit rund 4000 Arbeitsplätzen.

Basis für die Entwicklung des Areals ist die «Vision Dreispitz» der Basler Architekten Herzog & de Meuron aus dem Jahr 2003. Erarbeitet wurde sie im Auftrag der CMS und des Kantons Basel-Stadt

(SDA)

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