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Streit um pädagogischen Nutzen

Die Ozeanium-Gegner sagen, die Besucher des Basler Zollis würden kaum etwas lernen. Ein Biologielehrer hält dagegen.

Das Ozeanium wird die Heuwaage aufwerten und soll ab 2024 viele Besucher nach Basel locken.
Das Ozeanium wird die Heuwaage aufwerten und soll ab 2024 viele Besucher nach Basel locken.
Philipp Schaerer
Das Parterre wird ganztags für Spaziergänger durchlässig sein.
Das Parterre wird ganztags für Spaziergänger durchlässig sein.
Philipp Schaerer
Ein Querschnitt durch das Gebäude in Blickrichtung Innenstadt.
Ein Querschnitt durch das Gebäude in Blickrichtung Innenstadt.
Boltshauser Architekten
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Im Abstimmungskampf zum Ozeanium kreuzen Befürworter und Gegner nicht nur bei ethischen Fragen zu Tierhaltung oder Energieverbrauch die Klingen. Leidenschaftlich wird auch über den pädagogischen Nutzen des Grossaquariums auf der Heuwaage gestritten.

Ozeanium-Gegner und Grossrat Thomas Grossenbacher nennt den Lerneffekt für Kinder und Besucher durch die Glasscheibe hindurch «spärlich». Ein unlängst veröffentlichter Beitrag im Wissenschaftsjournal «Conser­vation Biology» bestätige diese Sichtweise. Bei rund 2800 Kindern, die den Londoner Zoo besucht hatten, stellte sich heraus, dass die Mehrzahl keinerlei ­positive Lerneffekte aufwies. «Eigentlich müssten die Schüler das Ozeanium nach dem Besuch einsichtig verlassen und auch Dinge über die Verschmutzung und Bedrohungen der Meere gelernt haben. In erster Linie werden sie aber unterhalten», sagt Grossenbacher.

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