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Strategiespiele hinter der Doppelkandidatur

Wer würde von der Basta-Idee, Regierungssitze zweifach zu besetzen, profitieren? Es gibt nur eine plausible Antwort: die SP.

Nach Hans-Peter Wessels’ (l., SP) Rücktritt dürfte die Linke versuchen, mithilfe der Basta unter Co-Präsidentin Heidi Mück (r.) den Sitz von Elisabeth Ackermann (Mitte, Grüne) zu übernehmen. Foto: Christian Jäggi
Nach Hans-Peter Wessels’ (l., SP) Rücktritt dürfte die Linke versuchen, mithilfe der Basta unter Co-Präsidentin Heidi Mück (r.) den Sitz von Elisabeth Ackermann (Mitte, Grüne) zu übernehmen. Foto: Christian Jäggi

Der Basta-Vorschlag einer Doppelkandidatur kam unerwartet: Die Linksaussen-Partei will, dass sich zwei Kandidatinnen oder Kandidaten einen Regierungsratssitz teilen. Doch was bedeutet der Vorschlag wirklich?

Vieles weist auf ein Strategiespiel hin. Fest steht: Nach dem Rücktritt der SP-Regierungsräte Hans-­Peter Wessels und Christoph Brutschin gilt es, zwei Sitze neu zu besetzen. Ebenso steht fest, dass die Bürgerlichen zu schwach sind, um einen weiteren Sitz zu holen, da ihnen prägende Politiker wie einst FDP-Alt-Regierungsrat Jörg Schild fehlen und sie schon froh sein können, wenn sie nicht einen Sitz verlieren.

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