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Sozialhilfe musste Personal aufstocken

Weil die Zahl der Bezüger gestiegen ist, wurde das Budget der Sozialhilfe letztes Jahr um zehn Millionen überzogen. Nun musste die Behörde kräftig ausbauen.

Einfache Arbeit ist Mangelware: In der Region gibt es kaum noch Jobs fu?r niedrig Qualifizierte, da solche Arbeitsschritte oft in Billiglohnländer verlegt wurden.
Einfache Arbeit ist Mangelware: In der Region gibt es kaum noch Jobs fu?r niedrig Qualifizierte, da solche Arbeitsschritte oft in Billiglohnländer verlegt wurden.
Keystone

Mit rund 150 Millionen Franken hat der Kanton Basel-Stadt im vergangenen Jahr zehn Millionen Franken mehr für die Sozialhilfe ausgegeben als vorgesehen. Grund ist eine kontinuierliche Zunahme der von der staatlichen Unterstützung abhängigen Personen.

Was die Zahl der Sozialhilfeempfänger angeht, belegt die Stadt Basel schon seit mehreren Jahren einen Spitzenplatz. Jetzt hat sich die Situation am Rheinknie weiter verschärft. Noch liegen die genauen Zahlen zum vergangenen Jahr zwar nicht vor. Fest steht aber: Wegen der gestiegenen Fallzahlen musste das Team der Sozialhilfe im Jahr 2012 aufgestocktwerden. Neu kümmern sich 16 Mitarbeitende mehr um die finanziell abhängigen Personen – einige davon haben freie Stellen übernommen, die längere Zeit unbesetzt waren. «Andere haben wir zusätzlich eingestellt, weil die Zahl der Dossiers zugenommen hat», sagt Nicole Wagner, Leiterin der kantonalen Sozialhilfe.

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