Zum Hauptinhalt springen

Sorge um den jüdischen Friedhof

Israelitische Gemeinde spricht wegen der geplanten Umfahrung Allschwil bei Kantonen vor

Ruhen bis zum jüngsten Tag. Die Gebeine dieser Verstorbenen dürfen nach jüdischem Gesetz niemals ausgehoben werden.
Ruhen bis zum jüngsten Tag. Die Gebeine dieser Verstorbenen dürfen nach jüdischem Gesetz niemals ausgehoben werden.
Dominik Pluess

Die Eltern und die Grosseltern des Basler Kinderarztes Marc Herz liegen auf dem jüdischen Friedhof an der Theodor-Herzl-Strasse. Dort sollen sie ruhen bis zum Jüngsten Tag. Denn im Judentum ist die Grabesruhe ewig. Marc Herz befürchtet jedoch, dass diese ewige Ruhe gestört werden könnte. Und er ist mit dieser Sorge nicht alleine. Wie in der aktuellen Zeitung der israelitischen Gemeinde Pegischa zu lesen ist, wird der jüdische Friedhof durch die geplante und 2015 vom Baselbieter Volk angenommene Umfahrung Allschwil bedroht.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.