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So määääht die Stadtgärtnerei

Die Basler Stadtgärtnerei hat einige neue Angestellte. Deren Hunger soll Maschinen überflüssig machen.

Die Skudde-Schafe sind Fressmaschinen (Archivbild).
Die Skudde-Schafe sind Fressmaschinen (Archivbild).
Elena Monti

Die Basler Stadtgärtnerei lässt auf einer 1410 Quadratmeter grossen Wiese beim Allschwilerweiher 13 Schafe weiden. Die acht eigens gemieteten Mutterschafe und fünf Lämmer ersetzen Maschinen, mit denen die Stadtgärtnerei normalerweise diese Wiese mäht.

Die robusten Skudde-Schafe fressen die Wiese unregelmässig ab und verzehren auch Brennnesseln, Brombeeren und Gehölze, wie das Bau- und Verkehrsdepartement (BVD) am Montag schreibt. Mit dem Einsatz der Tiere wolle die Stadtgärtnerei testen, wie sich die Wiese danach entwickle. - In anderen Kantonen sind Schafe statt Mähmaschinen schon länger bekannt.

Kosten bleiben in etwa gleich

Fest stehe bereits, dass mit dem Einsatz der Schafe jener der Maschinen reduziert werde, heisst es weiter. Die Kosten für das Mieten der Schafe, das Aufstellen von mobilen Elektrozäunen und die Aufsicht seien ungefähr gleich hoch wie jene für das mehrmalige Maschinenmähen durch die Stadtgärtnerei.

Die Skudde seien eine vom Aussterben bedrohte Schafrasse, die seit mehr als 1000 Jahren bekannt ist. Sie stammt ursprünglich aus Ostpreussen und dem Baltikum, wo sie heute nicht mehr vorkommt. In der Schweiz gibt es noch kleine Bestände.

SDA/amu

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