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«Sie verhindern Entwicklung, Herr Barell»

Verhärtete Fronten: Philippe Cabane im Sandwich zwischen Gewerbe-Verteidiger Gabriel Barell (r.) und Regierungsrat Hans-Peter Wessels (l.).

BaZ: Herr Barell, wo orten Sie die grössten Probleme für das Gewerbe bei der Stadtentwicklung?

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Herr Wessels, was tun Sie, damit beispielsweise eine Bäckerei noch in Basel produzieren kann?

Warum steht dann die Werkarena leer?

«Ich habe den Eindruck, Herr Barell will eine Käseglocke über die Stadt legen.»

Hans-Peter Wessels

Herr Cabane, zwei Fronten prallen hier aufeinander. Wer überzeugt Sie mehr: die Regierung oder der Gewerbe­verband?

Herr Wessels, warum überzeugt Sie die Analyse des Gewerbeverbands nicht?

Aber es wird doch sachlich aufgezeigt, weshalb sich das Lysbüchel als ausschliessliche Wirtschaftsfläche bestens verwenden lässt.

Herr Wessels argumentiert, es fehle die Nachfrage. Was sagen Sie dazu?

Herr Wessels, wäre es nicht ehrlicher von der Regierung, zu sagen, dass man gewisse Industriezweige gar nicht mehr in Basel will? Der Verdrängungsprozess im Hafen und auch im Lysbüchel ist offensichtlich.

«Das emissionsstarke Gewerbe wird Schrittfür Schritt aus der Stadt verdrängt.»

Gabriel Barell

Das tönt doch vernünftig. Hätte man zu wenig Raum zum Wohnen, wenn man diese Vorschläge befolgen würde?

Im Klybeck wird eine riesige potenzielle Fläche zum Wohnen frei. Reicht das nicht vorläufig?

Herr Barell, hängen Sie der Vergangenheit nach und verhindern damit eine Weiterentwicklung der Stadt mit neuen Industriezweigen, beispielsweise Technologien, die aufgrund der Wertschöpfung der Stadt mehr bringen würden?

Und weshalb kommt das nicht?

Herr Wessels, wir behaupten jetzt mal, Sie können gar nicht anders, als hinter den SBB zu stehen, sonst riskieren Sie, dass wichtige ÖV-Projekte nicht umgesetzt werden. Da zwei Drittel des Lysbüchel den SBB gehören, können Sie dem Gewerbe gar nicht recht geben.

Weil er eine eigene Haltung einnimmt?

«Die gegenseitige Behinderung und Verhinderung ist schon beträchtlich.»

Philippe Cabane

Ist ein Kompromiss möglich?

Wie wird das Lysbüchel-Areal in 20 Jahren aussehen?