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Schüler sollen Feminismus lernen

Die Juso Basel Stadt fordert, dass das Schulfach Feminismus in den Lehrplan aufgenommen wird. Das soll langfristig dazu führen, dass Frauen weniger Gewalt erleiden.

Julia Baumgartner (l.) und Jessica Brandenburger, beide kandidieren für den Nationalrat, fordern ein Schulfach Feminismus.
Julia Baumgartner (l.) und Jessica Brandenburger, beide kandidieren für den Nationalrat, fordern ein Schulfach Feminismus.

Die Basler Jungsozialisten sorgen sich um die Sicherheit der Frauen. Alle zwei Wochen würde in der Schweiz eine Frau an den Folgen von häuslicher Gewalt sterben, beklagt die Juso am Montag. «Mord ist jedoch nur die Spitze des Eisbergs», schreibt die Jungpartei etwas plakativ in ihrer Mitteilung. Sie fordert, dass nun «endlich wirksame Massnahmen» im Kampf gegen Gewalt an Frauen ergriffen werden. Aus Sicht der Partei werde häusliche Gewalt bislang zu oft verharmlost und Opfer würden nicht ernst genommen.

Die Juso schlägt eine Erhöhung der Schutzplätze im Frauenhaus beider Basel vor sowie zusätzliche finanzielle Mittel für Beratungsstellen. Es brauche zudem Massnahmen, um den Ausgang sicherer zu machen, fordern die Jungsozialisten. «Gastrounternehmen und Clubs sollen ein Awareness-Konzept haben und dafür sorgen, dass sich Frauen im Ausgang sicher fühlen», lässt sich Jessica Brandenburger in der Mitteilung zitieren.

Der Katalog der Forderungen geht aber noch weiter: Weil Gewalt an Frauen ein strukturelles Problem sei, müsse bei der Bildung angesetzt werden, um langfristig gesellschaftlich etwas zu verändern.«Gleichstellung muss im Lehrplan verankert werden und es braucht ein Schulfach Feminismus,» fordert die Partei.

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