Schönes und Unschönes am Fasnachtszyschdig

Als «Fasnachtszyschdig wie aus dem Bilderbuch» wertet die Basler Polizei den zweiten Tag der Basler Fasnacht 2011. Doch nicht alles sei eitel Sonnenschein gewesen: Es gab auch Schlägereien und andere Delikte.

Der Fasnachtszyschdig, ein Traumtag. Fast wenigstens, sagt die Polizei.

Der Fasnachtszyschdig, ein Traumtag. Fast wenigstens, sagt die Polizei.

(Bild: Mischa Christen)

Zehntausende hätten am Dienstag und in der Nacht auf Mittwoch die Guggenmusikkonzerte, «Schyssdräggzygli» und Cliquenlaternen bewundert, heisst es in einer Mitteilung des Departements vom Mittwoch. Daneben hätten sich aber «fast unbemerkt am Rande der Fasnacht viele unschöne Dinge» ereignet.

Polizei, Feuerwehr und Sanität seien permanent auf Trab gehalten worden - etwa wegen Anpöbeleien, Schlägereien, Sachbeschädigungen und «viel Gegröle im Suff». Daneben kam es, wie schon die Staatsanwaltschaft mitteilte, zu zwei Raubüberfällen und Brandstiftungen, dies zum Teil aber weitab des Fasnachtsgeschehens.

Ruhig geworden sei es erst wieder bei Dämmerungsanbruch, teilte das Sicherheitsdepartement mit. Im Weiteren nahm die Polizei einen Larvendieb fest, der in flagranti erwischt wurde. Als gestohlen gemeldet wurden eine Trommel und ein Piccolo. Drei Alkoholisierte mussten ihren Rausch auf dem Polizeiposten ausschlafen.

Zudem gingen 25 Kinder zeitweise «verloren». Alle hätten aber in kurzer Zeit wieder ihren erwachsenen Begleitern übergeben werden können. Um deren Auffinden zu erleichtern, hat die Polizei an dieser Fasnacht erstmals Kinderbadges mit Platz für Name und Telefonnummer verteilt, die Kindern um den Hals gehängt werden können.

kng/sda

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