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«Schnee von gestern»

SVP-Präsident und Nationalrat Sebastian Frehner nimmt Stellung zum Spendenskandal und zu den Vorwürfen gegen seine Person. Er fürchtet sich nicht vor den Konsequenzen seiner Taten.

Kämpft um seine Wiederwahl: Sebastian Frehner hofft, dass mit einem Brief an alle Basler SVP-Mitglieder wieder Ruhe in der Partei einkehrt.
Kämpft um seine Wiederwahl: Sebastian Frehner hofft, dass mit einem Brief an alle Basler SVP-Mitglieder wieder Ruhe in der Partei einkehrt.
Lucian Hunziker

BaZ: Sie kommen eben von der heutigen SVP-Vorstandssitzung. An dieser wurde über die Einberufung einer ausserordentlichen Generalversammlung diskutiert. Ihnen soll die Vertrauensfrage gestellt werden. Wie wurde entschieden?

Sebastian Frehner: Der Vorstand fällte verschiedene Beschlüsse, über die meisten kann ich Ihnen aber aus Vertraulichkeitsgründen nichts sagen. Die Durchführung einer ausserordentlichen GV wurde nicht als gute Idee angesehen, übrigens auch nicht von Vizepräsident Eduard Rutschmann. Die Einladung zur GV würde mit dem Versand der Wahlcouverts zusammenfallen, was sicherlich nicht optimal wäre. Auch eine ausserordentliche Parteiversammlung wird es nicht geben. Hingegen wurde einstimmig abgemacht, einen Brief an die Mitglieder zu verschicken, um unseren Standpunkt zu erklären.

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