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Schlechtes Wetter setzt Kleidergeschäften zu

Die Frühjahrsmode bleibt liegen, die Läden verzeichnen Umsatzeinbrüche bis zu 20 Prozent. Ein mögliches Gegenmittel ist der Ausverkauf in der Zwischensaison.

Ausverkauf in der Zwischensaison ist nicht lohnenswert, aber man bringt die Kleider wenigstens weg.
Ausverkauf in der Zwischensaison ist nicht lohnenswert, aber man bringt die Kleider wenigstens weg.
Tim Loosli

Der Jetstream mäandert diesen Frühling. Die Höhenströmung fliesst südlicher als in anderen Jahren. Daher liegen über Nordeuropa stabile Tiefdruckgebiete, die aktuell trübes Wetter bringen. Das versetzt die Leute nicht in Kaufrausch – vor allem nicht bei den Kleidern und Schuhen. «Die Geschäfte in diesem Bereich leiden im Moment extrem», sagt Adrian Wyss, Geschäftsführer der Swiss Retail Federation, einer Vereinigung von Mittel- und Grossbetrieben des schweizerischen Detailhandels. Seit zwei Jahren sei eine aussergewöhnliche Wetterentwicklung im Gange, die in den beiden Branchen zu erheblichen Umsatzeinbussen bis zwanzig Prozent führe. «Der letzte Herbst hat der Branche zugesetzt, da es lange sonnig und warm war. Diesen Frühling kaufen die Konsumenten die Frühlingsmode nicht, weil es nass und kalt ist.»

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