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«Schade, dass sich Basel so provinziell gibt»

Der Chef der Messe Schweiz, Renè Kamm, wünscht sich eine Luxus-Einkaufsmeile und liberalere Öffnungszeiten.

Die offenen Geschäfte lockten gestern viel Volk in die Stadt. Künftig soll es in Basel nur noch drei statt vier Sonntagsverkäufe geben.
Die offenen Geschäfte lockten gestern viel Volk in die Stadt. Künftig soll es in Basel nur noch drei statt vier Sonntagsverkäufe geben.
Dominik Plüss, Keystone

Tausende strömten gestern in die Basler Innenstadt, um zu bummeln und ihre Weihnachtseinkäufe zu tätigen. Es war wieder einmal ein verkaufsoffener Sonntag. In den letzten zwei Jahren gab es aufgrund einer Testphase jährlich vier davon, einer während der Baselworld. Hier machten allerdings nur gerade 40 Prozent der Geschäfte mit, während es im Dezember jeweils über 60 Prozent sind. Eine Umfrage ergab auch, dass sich nur rund 17 Prozent der antwortenden Geschäfte für die Öffnung am Sonntag während der Baselworld aussprechen. Aufgrund dieses Resultats hat der Regierungsrat die Regelung der bewilligungsfreien Sonntagsverkäufe angepasst (die BaZ berichtete). René Kamm, CEO der Messe Schweiz, nimmt Stellung. Er attestiert der Einkaufsstadt Basel grossen Nachholbedarf.

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