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Sanierung bringt mehr Tiefflüge

Ein Teil der Hauptpiste am Flughafen wird wegen Baumängeln zum zweiten Mal saniert. Allschwil und Binningen werden deswegen rund 80 Meter tiefer überflogen als sonst.

Fluglärm: Die Baustelle wird in geringer Höhe überflogen.
Fluglärm: Die Baustelle wird in geringer Höhe überflogen.
Pino Covino

Rund ein Drittel der Hauptpiste am EuroAirport (EAP) bleibt derzeit gesperrt. Wo sonst Flugzeuge starten und landen, sind Arbeiter mit der Sanierung der Piste beschäftigt. Auf einer Länge von 1530 Metern haben sie die alte, 38 Zentimeter dicke Betonschicht bereits weggefräst und danach die Oberfläche mit Bitumen versiegelt. Seit knapp zwei Wochen fährt nun eine gelbe Maschine langsam über die Piste und überzieht sie allmählich mit einem neuen Betonband. Sie arbeitet ähnlich wie die Maschine zur Asphaltierung von Strassen, wie am Mittwoch vor Ort erklärt wurde. Um die Sanierungszeit möglichst kurz zu halten, wird rund um die Uhr gearbeitet: Tagsüber sind etwa 40 Personen im Einsatz, nachts zählt man auf der Baustelle sogar 80 bis 100 Arbeiter. Eine spezielle Schutzwand mildert den Fluglärm und sorgt dafür, dass die Arbeiter dem Staub, den die Flugzeuge beim Starten und Landen aufwirbeln, nicht zu stark ausgesetzt sind. Dass die Maschinen über ihre Köpfe hinwegdonnern, scheint die Arbeiter bereits nicht mehr zu stören.

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