Rheinschifffahrt normalisiert sich langsam

Für die in Basel wegen einer Havarie blockierten Rheinschiffe ist ein Ende der Zwangspause in Sicht:

Die Schiffe können Basel nun gestaffelt verlassen.

Die Schiffe können Basel nun gestaffelt verlassen.

(Bild: Christian Flierl)

Seit Sonntag können Koppelverbände wieder rheinabwärts fahren. Solche transportieren vor allem Container, aber auch Kohle. Bis zum Normalzustand dürften noch mindstens zehn Tage vergehen, teilte die Schweizerische Vereinigung für Schifffahrt und Hafenwirtschaft (SVS) am Montag mit. Die Schiffe verlassen nun Basel gestaffelt. Sie können die Unfallstelle bei St.Goarshausen (D) nur einzeln und in gewissen Zeitfenstern passieren.

Die finanziellen Verluste wegen der Havarie seien für die Schweizer Reedereien und die Umschlagsunternehmen in den Basler Rheinhäfen hoch, schreibt die SVS weiter. Eine Gesamtsumme könne derzeit jedoch noch nicht abgeschätzt werden, sagte SVS- Geschäftsführer André Auderset auf Anfrage.

Seit Mitte Januar behindert ein bei der Loreley in Deutschland gekentertes Schiff die Rheinschifffahrt erheblich. Deshalb waren über 40 Schiffe in Basel blockiert.

amu/sda

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