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Rentnerinnen um wertvollen Schmuck betrogen

15 Mal wurden ältere Menschen in den letzten zwei Monaten von Trickdieben übers Ohr gehauen. Die Dunkelziffer dürfte gar noch höher sein.

Der Trick ist stets der gleiche, wie die Basler Staatsanwaltschaft (Stawa) in einer Mitteilung vom Dienstag schreibt: Junge Frauen sprechen auf der Strasse meist betagte Menschen an und legen den Überraschten unaufgefordert eine Goldkette oder ein Armband an. Im gleichen Augenblick stehlen sie den echten Schmuck, den die Opfer tragen.

Der umgehängte Schmuck sei fast ausnahmslos gefälscht: Oft trage er den Prägestempel «18 K», doch das angebliche Gold entpuppe sich später als Messing. Bei den Tätern oder Täterinnen dürfte es sich fast immer um rumänische Staatsangehörige handeln, die in kleinen Gruppen in weiten Teilen der Schweiz und in Deutschland aktiv seien.

15 Fälle hat die Stawa in den letzten zwei Monaten im Kanton Basel-Stadt gezählt. Sie bittet, weitere Opfer, die bisher keine Anzeige erstattet hätten, sich zu melden. Gegen den Goldketten-Trick schützen könne man sich «am besten mit einem gesunden und der Situation angepassten Misstrauen». Vor allem solle man die Täter unmissverständlich auffordern, Abstand zu halten.

SDA/amu

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