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Regierung verteidigt Polizei-Einsatz

Das Auflösen der «Pappteller»-Aktion habe «der Gefahrenabwehr» gedient

Das Vorgehen der Polizei gegen Kunstsstudenten sorgte für Entrüstung.
Das Vorgehen der Polizei gegen Kunstsstudenten sorgte für Entrüstung.
Martin Regenass

Eine Protestaktion von Kunst­studenten hätte es werden sollen. Noch vor deren Beginn löste die Polizei sie jedoch im Auftrag von Kommandant Gerhard Lips und Sicherheitsdirektor Baschi Dürr auf. 30 Personen wurden am 20. Mai 2014 auf dem Polizeiposten einer eingehenden Kontrolle unterzogen. Ein Vorgehen, das für Entrüstung sorgte. Auch SP-Grossrätin Tanja Soland verurteilte den Einsatz. «Es ist keine Rechtsgrundlage ersichtlich, um Grundrechte bereits im Vorfeld einzuschränken», schreibt sie in einem Vorstoss. Ausserdem sei es unverständlich, dass Personen mehrere Stunden im Waaghof bleiben mussten.

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