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Referendum gegen Ozeanium eingereicht

Das Ozeanium-Projekt des Basler Zollis wird sich einer Volksabstimmung stellen müssen.

Das Ozeanium wird die Heuwaage aufwerten und soll ab 2024 viele Besucher nach Basel locken.
Das Ozeanium wird die Heuwaage aufwerten und soll ab 2024 viele Besucher nach Basel locken.
Philipp Schaerer
Das Parterre wird ganztags für Spaziergänger durchlässig sein.
Das Parterre wird ganztags für Spaziergänger durchlässig sein.
Philipp Schaerer
Ein Querschnitt durch das Gebäude in Blickrichtung Innenstadt.
Ein Querschnitt durch das Gebäude in Blickrichtung Innenstadt.
Boltshauser Architekten
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Über das Ozeanium-Projekt des Basler Zoos, einen Neubau mit Grossaquarien, entscheiden die baselstädtischen Stimmberechtigten: Am Mittwoch sind 4923 Referendumsunterschriften gegen den im Oktober vom Grossen Rat gutgeheissenen Bebauungsplan eingereicht worden.

Das 100-Millionen-Projekt an der Heuwaage nach Plänen der Zürcher Boltshauser Architekten soll dem Publikum anhand von rund 40 Aquarien Einblick in die Welt der Ozeane bieten und es für Umweltfragen sensibilisieren. Tierschützer halten das Konzept für veraltet sowie nicht ausreichend tierfreundlich und ökologisch.

Der Grosse Rat hatte der Vorlage mit 69 gegen 13 Stimmen bei 13 Enthaltungen zugestimmt und damit auch alle Einsprachen erledigt. Unter den Einsprechenden waren auch die Fondation Franz Weber und deren Verein Helvetia Nostra. Als Gegenprojekt hatten sie 2014 die «Vision Nemo» präsentiert, quasi virtuelle Multimedia-Fenster zum Ozean.

Nach dem Grünen Licht des Parlaments ergriffen sie zusammen mit den Grünen und weiteren Organisationen das Referendum - unter dem Titel «NOzeanium». Das Projekt steht finanziell noch nicht: Der Zoo hat erst 57 der 100 nötigen Millionen gesammelt. Weder für den Bau noch den Betrieb des Ozeaniums rechnet der Zolli mit Staatsgeldern. Die Ratsvorlage erwartet die Eröffnung frühestens 2024.

SDA/amu

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