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Realisierung des Rheinuferwegs rückt näher

Bisher galt ein durchgehender Rheinuferweg bis nach Frankreich als zu gefährlich. Doch nun wird jenes Chemiewerk saniert, von dem das Risiko ausging.

Wegen Chemierisiken endete die Planung des Rheinuferwegs bisher beim BASF-Werk.
Wegen Chemierisiken endete die Planung des Rheinuferwegs bisher beim BASF-Werk.
Henry Muchenberger

Der Fuss- und Veloweg zwischen der Basler Dreirosenbrücke und der Hüninger Dreiländerbrücke rückt der Realisierung näher: Der Grosse Rat hat am Mittwoch den Kredit für den Basler Teil beschlossen. Für den französischen Teil sieht es ebenfalls gut aus.

Formell sei der Weg zwar noch nicht bewilligt, sagte Baudirektor Hans-Peter Wessels. Die BASF saniere derzeit ihr Werk, das die Behörden bisher als zu gefährlich einstuften für einen öffentlichen Uferweg daneben. BASF und Novartis seien inzwischen jedoch «sehr sehr zuversichtlich», dass Frankreich grünes Licht geben werde.

Am vergangenen Donnerstag habe nun das Elsässer Département Haut-Rhin die Finanzierung des Weges beschlossen, womit laut Wessels politisch alles klar ist: So sei de facto der gesamte Uferweg von Basler St.Johann-Park bis zur Dreiländerbrücke zwischen Hüningen (F) und Weil am Rhein (D) gesichert.

Das Projekt auf baselstädtischem Boden hatte nach der Vorstellung durch die Regierung überarbeitet werden müssen, weil Novartis inzwischen für seinen Campus Pläne für ein Hochhaus samt öffentlichem Restaurant mit Uferweg-Zugang präsentiert hatte. Der Grosse Rat segnete die 28-Millionen-Vorlage nun oppositionslos ab.

Im Weiteren hat der Grosse Rat den neuen Leistungsauftrag der Industriellen Werke Basel (IWB) für die Jahre 2011 bis 2014 inklusive Investitionsprogramm genehmigt. Dies wurde nötig wegen der stärkeren Fokussierung der IWB auf erneuerbare Energien.

SDA/amu

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