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Radarkontrolle am Grenzübergang bringt Basel-Stadt 121'320 Franken ein

Die Polizei hat im Februar 1480 Autofahrer gebüsst, weil sie zu schnell über den Grenzübergang Riehen/Weil am Rhein fuhren. Dort gilt Tempo 20.

Am Grenzübergang Riehen/Weil am Rhein gilt Tempo 20. Foto: Google Streetview
Am Grenzübergang Riehen/Weil am Rhein gilt Tempo 20. Foto: Google Streetview

Die Basler Polizei hat 1480 Fahrzeuglenker am Grenzübergang Riehen/Weil am Rhein gebüsst oder verzeigt, weil sie Tempo 20 nicht eingehalten hatten.

Insgesamt seien vom 3. bis 28. Februar 70'411 Fahrzeuge in Fahrtrichtung Deutschland gemessen worden, teilte die Kantonspolizei Basel-Stadt am Freitag mit. Von den 1480 Geschwindigkeitsübertretungen wurden 1466 mit einer Ordnungsbusse geahndet und 14 an die Staatsanwaltschaft verzeigt. Ein Lenker fuhr 30 Kilometer pro Stunde zu schnell und muss neben der Anzeige zusätzlich mit dem temporären Entzug seines Führerausweises rechnen.

Die Radaranlage war gemäss Mitteilungen so eingestellt, dass sie Fahrzeuge erst ab einer Geschwindigkeit von 29 Kilometer pro Stunde geblitzt hatte. Bei der Polizei waren vor der Kontrollaktion Klagen über zu schnelle Fahrzeuge im Bereich des Grenzübergangs eingegangen. Eigene Beobachtungen der Polizei hätten diesen Eindruck gestützt, heisst es weiter im Communiqué.

Die Aktion hat der allgemeinen Staatskasse von Basel-Stadt insgesamt 121'320 Franken eingebracht. Wie die Polizei auf Anfrage mitteilt, seien 819 Fahrzeuge mit eins bis fünf Kilometer pro Stunde zu schnell durch den Zoll gefahren. Die Polizei büsste sie mit je 40 Franken. Wer das Tempo um sechs bis zehn Kilometer pro Stunde überschritt, bezahlt 120 Franken. Dies machten 563 Lenker. 84 Autofahrer schliesslich fuhren mit elf bis 15 Kilometer pro Stunde zu schnell über den Zollübergang. Kostenpunkt: 250 Franken.

SDA/bor/mar

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