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Antikriegsparolen, flitzende Polizisten und ein kurioser BVB-Tweet

Zum dritten Mal diese Woche haben Kurden-Sympathisanten zu einer Demo aufgerufen. Die Verkehrsbetriebe haben diese dann «behoben».

Die Demonstranten am Mittwoch machten sich für die kurdische Region Rojava stark, skandierten aber – wie hier am Leonhardsgraben – auch antikapitalistische Parolen. Video: Simon Bordier

Schätzungsweise 200 Personen sind am Mittwochabend wieder in der Basler Innenstadt unterwegs gewesen, um gegen die Militärschläge der Türkei in den Kurdengebieten in Nordsyrien zu demonstrieren. Kurz nach 19 Uhr befand sich der Demonstrationszug beim Barfüsserplatz und setzte sich Richtung Kohlenberg/Leonhardsgraben in Bewegung. Anders als am Montag waren keine Vermummten auszumachen. Unter den Demonstranten befanden sich auffällig viele Junge.

Sie skandierten prokurdische, aber auch antikapitalistische Parolen. Begleitet wurde der Zug von Polizisten auf Elektrovelos und von Personen in Gelbwesten, welche offenbar für einen geordneten Verlauf zu sorgen versuchten.

Sicherheitsmanagement auf dem Pedelec und zu Fuss.

Gemäss den Basler Verkehrsbetrieben (BVB) kam es zwischenzeitlich zu Beeinträchtigungen auf einzelnen Bus- und Tramlinien. Gemäss den BVB ist inzwischen aber nicht nur die Störung behoben, sondern die Demonstranten müssen sich gemäss BVB-Tweet in Luft aufgelöst haben. Die Verkehrsbetriebe haben nämlich etwas unglücklich formuliert und wie folgt getwittert: «Update: Ganzes Netz: Demonstrationsmarsch in der Innerstadt Basel behoben #Störung».

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