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«Privateigentum ist undemokratisch»

Sie wehrten sich gegen eine «neoliberale Stadtverwüstung von oben» und wurden überrannt: das unabhängige Netzwerk Derivat, das vor einer Woche das alte Kinderspital besetzte.

Mit Kind und Kegel besetzten junge Leute am 30. April das alte Kinderspital.
Mit Kind und Kegel besetzten junge Leute am 30. April das alte Kinderspital.
Tino Briner

«Warum wird gut erhaltene Bausubstanz durch luxuriöse Neubauten ersetzt, wenn man sie für konkrete Bedürfnisse nutzen kann?», fragt Hans*. Der 28-Jährige trägt Jeans, Lederschuhe und ein dunkles Hemd. Seine Haare sind kurz. «Und warum hat Basel solche Angst vor Gesellschaftskritik?», ergänzt Cordula* (24). Ihr verwuscheltes braunes Haar reicht ihr bis zum Kinn. In ihrem grünen T-Shirt mit pinkfarbigem Aufdruck macht sie einen sportlich-legeren Eindruck. Wir sitzen auf dem Rasen der Elisabethenanlage, «ein neutraler Ort», wie Hans sagt. Erst nach langem Hin und Her hatten sich die beiden Studierenden zu einem Gespräch bereit erklärt. Denn sie gehören zu dem Netzwerk «Derivat», das die Besetzung des alten Kinderspitals letzten Samstag in die Wege geleitet hat.

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