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Präsident der Familiengärtner tritt ab

Er war das Aushängeschild der Familiengarten-Initiative, nun zieht sich Christian Schneider zurück. In seinem Rücktrittsbrief schreibt er: «Ich lasse mich nicht zum Clown machen.»

Er fand kein Gehör: Christian Schneider kämpfte im Abstimmungskomitee für ein Nein zur Familiengarten-Initiative.
Er fand kein Gehör: Christian Schneider kämpfte im Abstimmungskomitee für ein Nein zur Familiengarten-Initiative.
Pino Covino

Am 25. Februar war für Christian Schneider die Welt noch in Ordnung. Der Präsident des Zentralverbands der Familiengartenvereine präsentierte mit Heinrich Ueberwasser, dem Präsidenten des Initiativkomitees «Rettet die Familiengärten», und Baudirektor Hans-Peter Wessels (SP) einen politischen Kompromiss. Die drei Protagonisten wollten sich im Hinblick auf die Volksabstimmung vom 15. Mai gemeinsam einsetzen für den sogenannten «Gegenvorschlag plus». Mit diesem erklärte sich die Regierung bereit, nur 300 Familiengartenparzellen überbauen zu wollen. Der ursprüngliche Gegenvorschlag des Grossen Rates hatte vorgesehen, dass 420 Familiengärten neuem Wohnraum weichen müssen. Schneider sprach von einem «historischen Kompromiss».

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