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Polizist rappt über «Massaker in Basel»

Die Musik von AZO, im zivilen Leben ein Basler Polizist, strotzt vor Gewalt, Rassismus und Homophobie. Für die Polizeileitung stellt das kein Problem dar.

Mischa Hauswirth
Derbe Worte. In jüngeren Jahren hat der heutige Polizist gewaltverherrlichende und schwulenfeindliche Songs gerappt.Quelle Youtube
Derbe Worte. In jüngeren Jahren hat der heutige Polizist gewaltverherrlichende und schwulenfeindliche Songs gerappt.Quelle Youtube

Das Video zeigt zum Auftakt Rapper AZO (Name der Redaktion bekannt), wie er vor der bosnischen Fahne auf einer Treppe sitzt. Aus dem Off sind Schüsse zu hören, dazwischen werden Szenen aus dem Balkankrieg eingeblendet. Dann ein Szenenwechsel. Jetzt steht der Rapper an eine Wand gelehnt, raucht, es erscheinen zu melancholischen Klängen Bilder von Flab-Kanonen und feuernden Flugzeugen. So beginnt das Video «Vaterland», das im Internet und auf Youtube zu finden ist. Ein Video, das bei der Kantonspolizei Basel-Stadt zu reden gab, weil der Inhalt nicht ganz unheikel ist und sich negativ auf das Image der Polizei auswirken könnte. Denn hinter dem Rapper AZO, der ein T-Shirt mit der Aufschrift «Made in Bosnia» trägt, steht heute ein Basler Polizist.

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