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Polizei greift zu drastischen Mitteln

Dreimal musste die Polizei dieses Jahr Personen mit dem Taser überwältigen – das letzte Mal diesen Donnerstag.

Starkstrom auf die Person: Mit einer solchen Elektroschockpistole setzte die Polizei eine verwirrte Mutter ausser Gefecht
Starkstrom auf die Person: Mit einer solchen Elektroschockpistole setzte die Polizei eine verwirrte Mutter ausser Gefecht
Keystone

Am Donnerstagabend, kurz nach sieben Uhr, hatten Basler Polizeibeamte im Kleinbasel zu heftigen Mitteln zu greifen: zur Elektroschock­pistole, auch Taser genannt. Eine 37-jährige Frau hatte an der Mark­gräflerstras­­se ihren 19-jährigen Sohn mit einem Messer bedroht. Dieser rief daraufhin die Polizei und flüchtete. Die offenbar stark verwirrte Frau verschanzte sich beim Eintreffen der Polizei in ihrer Wohnung und drohte, sich selber oder die Einsatzkräfte zu verletzen. Deshalb entschlossen sich die Beamten, ein Destabilisierungsgerät – so die offizielle Bezeichnung für einen Taser – gegen sie einzusetzen, um sie zu überwältigen. Und der Taser machte kurzen Prozess: Bis zu 50 000 Volt stark sind die Stromschläge, die der Körper ertragen muss.

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