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Nur 1180 statt 5000 neue Wohnungen

Das Impulsprogramm «Logis Bâle sollte im Stadtkanton 5000 neue Wohnungen bringen. Dieses Ziel wurde verfehlt. Eine neue Wohnbaustrategie soll nun weitere 10'000 Wohnungen schaffen.

Hier wurde neuer Wohnraum geschaffen: Erlenmattquartier in Basel.
Hier wurde neuer Wohnraum geschaffen: Erlenmattquartier in Basel.
Mischa Christen

Das vom Kanton Basel-Stadt 2001 gestartete Impulsprogramm «Logis Bâle» hat sein Ziel nicht ganz erreicht: Statt wie geplant 5000 wurden in den vergangenen zehn Jahren rund 4600 neue oder neuwertige Wohnungen realisiert. Unter dem Strich blieben jedoch aus diesem Zeitraum nur 1180 zusätzliche Wohnungen, wie die Basler Regierung am Dienstag zum Abschluss des Projekts «Logis Bâle» mitteilte. Denn 3500 Wohnungen gingen durch Zusammenlegungen oder Abbrüche für Neubauten verloren. Ende 2010 gab es im Stadtkanton 105'272 Wohnungen.

Neu erstellt wurden von 2001 bis 2010 insgesamt 2765 Wohnungen. Durch Dachstockausbauten entstanden 500 und durch die Umnutzung von Büros 200 Wohnungen. Weitere 1200 grosszügigere Wohnungen gab es durch die Zusammenlegung von kleineren Logis.

10'000 neue Wohnungen in 20 Jahren

Obwohl die Ziele nicht ganz erreicht wurden, wertet die Regierung «Logis Bâle» als Erfolg. Durch das Programm sei das Wohnungsangebot breiter geworden, und Stadtwohnen liege dadurch wieder im Trend. Und die Bevölkerung habe in den letzten Jahren langsam, aber stetig zugenommen.

Als Nachfolgeprojekt von «Logis Bâle» hat die Regierung bereits im April eine neue Wohnraumstrategie in die Vernehmlassung geschickt. In den nächsten 20 Jahren sollen 10'000 neue Wohnungen für rund 20'000 Personen realisiert werden, die Hälfte davon innert zehn Jahren. Konzentrierte sich «Logis Bâle» auf hochwertige Wohnungen, sollen nun alle Bevölkerungsschichten zum Zuge kommen.

SDA/amu

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