Nun werden auch Hauptachsen auf Tempo 30 reduziert

Das Bundesgericht erlaubt Tempo-30 in der Basler Sevogelstrasse. Das hat Auswirkungen auf weitere verkehrsorientierte Strassen in Basel.

as BVD verweist auf eine langjährige Forderung des Elternrates der Primarschule Sevogel sowie Anforderungen der Lärmschutzverordnung.

as BVD verweist auf eine langjährige Forderung des Elternrates der Primarschule Sevogel sowie Anforderungen der Lärmschutzverordnung.

(Bild: Roland Schmid)

In der Basler Sevogelstrasse wird künftig 30 statt 50 km/h gefahren. Das Bundesgericht hat eine Beschwerde des Automobilclubs der Schweiz (ACS) gegen entsprechende Pläne des Kantons abgewiesen, die weniger Lärm und mehr Sicherheit bringen sollen.

Das Urteil des höchsten Schweizer Gerichtes, Tempo 30 in der Sevogelstrasse - wo ein Primarschulhaus steht - zuzulassen sei ein «wegweisender Entscheid», teilte das Bau- und Verkehrsdepartement (BVD) am Mittwoch mit. Demnach sei Tempo 30 auch in der Kategorie der «verkehrsorientierten Strassen» zulässig.

Das BVD hatte - nach einem Parlamentsentscheid 2013 - die Tempo-30-Pläne in der Sevogelstrasse 2015 publiziert. Der ACS und der Touring Club der Schweiz (TCS) wehrten sich dagegen, unterlagen aber im Herbst 2016 vor dem Basler Appellationsgericht. Dessen Urteil zog der ACS dann weiter vor das Bundesgericht, unterlag nun aber erneut.

Das BVD verweist auf eine langjährige Forderung des Elternrates der Primarschule Sevogel sowie Anforderungen der Lärmschutzverordnung. Tempo 30 werde dort in den nächsten Monaten umgesetzt. Das BVD plant nun weitere Tempo 30-Abschnitte auf verkehrsorientierten Strassen zwecks Verbesserung der Verkehrssicherheit und der Lebensqualität in Wohnquartieren.

rvr/sda

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