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Nummer 7: Ein schrilles Urtier

Beim Urvieh handelt es sich um einen Vegetarier, der zur Jurazeit auf der Nordhalbkugel unseres Planeten sein Unwesen trieb.

So. Die zweite Ferienwoche starten wir auf dem schönsten Hügel von Basel – auf dem Bruderholz. Das Bruderholz war seit eh und je ein ganz eigenes Quartier. Hier wohnten (und wohnen) die Villen-Leute (O.K.: Nicht nur, aber auch …) – hier findet man Basels berühmtesten Gourmet-Tempel. Und hier steht auch der Wasserturm, der immer wieder Geschichten geschrieben hat traurige und fröhliche.

Hoch oben, beim Turm also, hat man einen prächtigen Blick auf die City am Rheinknie. Auf dem Feld und um das Bruderholz-Wahrzeichen wird in der letzten Augustwoche auch der berühmte QCB sein Zelt aufstellen (und der Besuch im Quartier Circus Bruderholz lohnt sich immer – nicht nur wegen des Kuchenbuffets) – man wird hier zur 1.-August-Feier blasen. Und seit einem Jahr macht in dieser Gegend auch ein schrilles Urtier auf sich aufmerksam. Es ist aus dem Hof des Naturhistorischen Museums ausgebrochen, weil es vor den Sanierungsarbeiten fliehen wollte – und nun wird es wohl das nächste halbe Jahrzehnt auf dieser Bruderholz-Weide herumgrasen. Denn beim Urvieh handelt es sich um einen Vegetarier, der zur Jurazeit auf der Nordhalbkugel unseres Planeten sein Unwesen trieb.

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