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Nummer 17: Zu Tisch

Heute führt uns der Sprossenspaziergang an den Gürtel der City. Und hier auf einen Hügel, auf dessen Spitze ein Kirchlein über die Stadt schaut.

Urs Rediger und Simon Lutz im Lokal auf dem Hügel.
Urs Rediger und Simon Lutz im Lokal auf dem Hügel.
Margrit Müller

Man vermutet, dass das Kirchlein, das den deutschen Namen einer Heiligen trägt, seinen Anfang im 9. Jahrhundert hatte. Anno 1215 wird der Name der Kirche und der Heiligen, die dann auch dem Hügel den Namen gegeben hat, erstmals schriftlich belegt – und zwar als Pfarrkirche in bischöflicher Hand.

Mit der Reformation ging die Kirche von der Dompropstei an Basel über – und wurde neu St. Elisabethen untergeordnet. 1530 wurde das Grundstück samt Friedhof, auf dem die Bottminger und Binninger begraben worden sind, an eine private Hand verkauft. Künftig mussten die Dorfbewohner von Binningen und Bottmingen im doch ziemlich entfernten Basler Gottesacker ihre letzte Ruhe finden. Immer wieder gelangte der Hügel samt Kirchanlage in private Hände. Heute gehört das Gotteshaus der evangelisch-reformierten Kirche.

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