Neues Gästehaus für Uni Basel dank Millionenspende

Die Universität Basel kann Forschende aus dem Ausland, dank einer Millionenspende, voraussichtlich im nächsten Jahr in einem neuen Gästehaus unterbringen.

Erstellt wird am Nonnenweg 56 ein vierstöckiges Gebäude mitsamt einem Attikageschoss, wie auf Anfrage zu erfahren war.

Erstellt wird am Nonnenweg 56 ein vierstöckiges Gebäude mitsamt einem Attikageschoss, wie auf Anfrage zu erfahren war.

(Bild: Koechlin Schmidt Architekten)

Die Bauarbeiten für das neue Gästehaus werden am Freitag nächster Woche mit dem symbolischen Spatenstich in Angriff genommen, wie die Universität am Mittwoch bekannt gab. Erstellt wird am Nonnenweg 56 ein vierstöckiges Gebäude mitsamt einem Attikageschoss, wie auf Anfrage zu erfahren war.

Die zwölf Wohnungen im Neubau sollen Forschenden aus aller Welt temporär zur Verfügung gestellt werden. Zum Zuge kommen sollen also Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die für ein paar Wochen oder Monate in Basel weilen, nicht aber während Jahren, wie es weiter hiess. Die bestehenden drei Gästehäuser bleiben bestehen.

Realisation ohne Spende nicht möglich

Errichten kann die Universität Basel das neue Gästehaus dank dem Mäzen Hans Heiner Zaeslin. Mit den sechs Millionen Franken, die Zaeslin zur Verfügung stellt, werden nach Auskunft der Universität die Kosten für den Neubau mitsamt Landerwerb vollständig gedeckt. Ohne die Spende hätte die Uni das Projekt nicht realisieren können.

Zaeslin, 1929 geboren, war Direktor bei der früheren Sandoz. 2007 ernannte ihn die wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Uni Basel zum Ehrendoktor. Die Auszeichnung erhielt er gemäss der damaligen Laudatio namentlich dafür, dass er an der Uni ein nach ihm benanntes Programm ins Leben gerufen und finanziell unterstützt hat.

Bei diesem Programm handelt es sich um das Lehrangebot «Law and Economics». Dieses bildet die Grundlage für einen regen Austausch der Universität Basel mit Spitzen-Universitäten aus den USA. Zudem können Studierenden der wirtschaftswissenschaftlichen und der juristischen Fakultät dank dem Zaeslin-Programm aktiv in Kontakt treten mit amerikanischen Lehrinhalten und -methoden, wie es in der Laudatio weiter hiess.

ms/sda

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