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Rat sagt einstimmig Ja zum «Euler-Gleis»

Die neue Gleisverbindung für die Tramlinie 8 auf dem Centralbahnplatz kann realisiert werden. Das Projekt wird insgesamt 2,2 Millionen kosten.

Die neue Gleisverbindung soll die Sicherheit auf dem Centralbahnplatz erhöhen.
Die neue Gleisverbindung soll die Sicherheit auf dem Centralbahnplatz erhöhen.
20 Minuten Zürich

Schon bald können Fussgänger den Centralbahnplatz mit weniger Risiko für Leib und Leben überqueren als heute. Mit 92 zu 0 Stimmen bei keiner Enthaltung sagten alle anwesenden Grossrätinnen und Grossräte Ja zu den insgesamt 2,2 Millionen Franken für das neue «Euler-Gleis».

Mit der neuen Linienführung soll die Linie8 den Centralbahnplatz künftig nicht mehr direkt vor dem Bahnhofsgebäude ­queren, sondern erst auf der ­Nordseite des Platzes, vor dem HotelEuler.

Gefahren beseitigt

Das neue Gleis soll laut Regierung das Gefahrenpotenzial am Centralbahnplatz entschärfen. Die Vorlage war im Grossen Rat unumstritten. Für Kritik sorgte einzig, dass das «Euler-Gleis» voraussichtlich erst Ende 2022 in Betrieb genommen wird. Vertreter aller Parteien forderten eine frühere Fertigstellung schon auf die Fasnacht 2021 hin.

Quer stellt sich einzig Bau- und Verkehrsdirektor Hans-­Peter Wessels (SP). Er betonte, dass der Kanton nur geringen Einfluss auf den Zeitplan nehmen könne. So daure alleine das Plangenehmigungsverfahren beim Bundesamt für Verkehr voraussichtlich ein Jahr. Er wolle daher seinem Nachfolger oder seiner Nachfolgerin mit der Inbetriebnahme 2022 einen realistischen Zeitplan hinterlassen.

Der Centralbahnplatz wird jährlich von rund 22 Millionen Menschen überquert. Wegen des täglichen Gemischs von Passanten, Autos, Trams, Bussen und Velos gilt er als gefährlichste ÖV-Haltestelle der Schweiz. Die Beruhigung des Chaos und die Entschärfung der Gefahren war aber bei der 2019 beendeten mehrmonatigen Sanierung des Centralbahnplatzes ursprünglich nicht vorgesehen.

Erst eine Interpellation des Basta-Grossrats und Teilzeit-Tramlenkers Beat Leuthardt ­sowie Einsprachen des Alt-­Basta-Grossrats Urs Müller und des Behindertenverbands Inclusion machten dies zum Thema.

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