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Neue Ausstellung im Basler Kunstmuseum

Selten gezeigte Werke auf Papier des Surrealismus sind in der Ausstellung «Les Yeux enchantés» im Basler Kunstmuseum zu sehen. Darunter auch Blätter von Man Ray, Miró oder Picabia.

90 Zeichnungen, Collagen und druckgrafische Werke von 16 Künstlern umfasst die ab Samstag zugängliche Ausstellung. Neben Ray, Miró, Picabia, Tanguy, Arp, Ernst, Masson und Andern aus dem Pariser Kreis der Surrealisten sind auch die Schweizer Otto Abt, Serge Brignoni, Otto Tschumi und Walter Kurt Wiemken vertreten.

Mit «Les Yeux enchantés» (verzauberte Augen) nimmt die Schau den Titel eines Artikels des Dichters Max Morise in der Zeitschrift «La Révolution surrealiste» von 1924 auf, der eine surrealistische Kunst in Abrede stellte. Rasch setzte sich dann aber André Breton durch, der die Malerei gar als wesentlich für die neue Bewegung hielt.

Schon 1926 war bildende Kunst aus dem Surrealismus nicht mehr wegzudenken. Die Basler Ausstellung stützt sich auf die Bestände des Kupferstichkabinetts, die erstmals unter dem Aspekt des Surrealismus untersucht wurden. Dieser Sammlungskomplex war seit den 1930er-Jahren angewachsen, zum grössern Teil dank Schenkungen und Deposita.

SDA/je

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