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Museen machen die Nacht zum Tag

Gegen Hunderttausend Besucher konnten in der Nacht auf heute Samstag unter vielem Anderem Götter basteln, Comics zeichnen und Körper falten.

Tiziano wandelte gestern auf den Spuren von Petra, der verlassenen Felsenstadt in der jordanischen Wüste. Im Antikenmuseum hat er an einem Workshop eine Gottheit gebastelt, die in der Hauptstadt des Reiches der Naba­täer gelebt haben könnte. Tiziano hat das Gesicht des Gottes aus Karton geformt, bemalt und mit Bastelmaterial verziert und beklebt. «Ob ich der Gottheit einen Namen gebe, weiss ich noch nicht», meinte der Sechsjährige und hielt die Figur kurzerhand dem BaZ-­Fotografen vor die Linse.

Auch Tizianos Bruder Davide war voll in seinem Element. «Bei mir wird es auf alle Fälle ein männlicher Gott», erklärte der Zwölfjährige und freute sich darüber, gleich einen Platz erwischt zu haben am Workshop. Denn bereits kurz nach der Eröffnung der Museumsnacht bildeten sich die ersten Menschentrauben am Eingang zum Antikenmuseum.

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