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Muba zeigt Ägypten, wie es sein könnte

Ägypten ist das Gastland der am Freitag beginnenden Muba. Die politischen Unruhen in Ägypten haben nun auch Auswirkungen auf die Muba-Präsentation.

Gastland Ägypten zeigt sich an der Muba in Basel von der besten Seite – viele Reisen dürften jedoch dennoch nicht verkauft werden.
Gastland Ägypten zeigt sich an der Muba in Basel von der besten Seite – viele Reisen dürften jedoch dennoch nicht verkauft werden.

«Während der muba 2011 ist Ägypten für einmal in Basel - hautnah, zum Anfassen», heisst es einer Medienmitteilung, die im Vorfeld der Muba-Eröffnung verschickt wurde. Die Messebesucher können «mit Glück» eine Reise ins Land am Nil gewinnen, heisst es weiter. Eine weitere Medienmitteilung trägt den Titel: «Z'Basel a mim Nil».

«Das können wir nicht mehr ändern», sagte Muba-Mediensprecher Simon Dürrenberger am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Nach der Reisewarnung des Aussendepartements sei es auch nicht mehr möglich, Reisen zu verkaufen. Das ägyptische Fremdenverkehrsamt wolle trotzdem den «touristischen Auftritt» durchführen.

Im Vordergrund steht laut Dürrenberger die Präsentation von kulturellen, touristischen und kulinarischen Spezialitäten. Es seien zwar Referate zu Kultur, Geschichte und Tourismus geplant, aber keine politischen Diskussionen.

Die Muba-Messeleitung und das ägyptische Fremdenverkehrsamt in Zürich organisierten den Auftritt während zwei Jahren. Anwesend sein werden nebst Reisebüros auch Händler, die Kunsthandwerk und andere Produkte anbieten. Die meisten Verkäufer am Ägypten-Stand leben gemäss Dürrenberger in der Schweiz. Bereits im letzten Jahr hatte die muba mit der Wahl des Gastlandes kein Glück: Russland kam gar nicht nach Basel.

SDA/amu

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