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Millionen für neues Life-Science-Gebäude

Das neue Life-Sciences-Gebäude der Uni Basel rückt näher: Für die Projektierung des schätzungsweise 300 Millionen Franken teuren Vorhabens beantragen die Regierungen beider Basel ihren Parlamenten einen Kredit von je 11 Millionen Franken.

Realisiert werden soll das Projekt auf dem Schällemätteli-Areal in Basel in den Jahren 2013 bis 2015, wie die Regierungen in Basel und Liestal am Donnerstag mitteilten. Vom Bund werden Subventionen von rund 80 Millionen Franken erwartet, womit den beiden Trägerkantonen der Universität Basel Nettoinvestitionen von rund 220 Millionen Franken verbleiben.

Neuer Standort für Biozentrum

Im Neubau in unmittelbarer Nähe des Universitätsspitals und des neuen Universitäts-Kinderspitals soll in erster Linie Platz für das bestehende Biozentrum der Universität geschaffen werden. Dieses soll mit moderner Infrastruktur seinen internationalen Spitzenplatz in der Forschung behaupten können, wie es im Comuniqué heisst.

Daneben soll das nach den ökologischen Richtlinien der beiden Basel zu erstellende Gebäude auch allgemeine Unterrichtsräume und Dienstleistungsbereiche der Uni erhalten.

Entstehen soll auf dem Schällemätteli-Areal ein eigentlicher Life-Science-Campus gemeinsam mit dem Departement für Biosysteme der ETH Zürich. In Partnerschaft mit den Forschungsinstitutionen der Basler Pharmakonzerne soll die Position der Uni Basel und der ETH in der Weltspitze gestärkt werden.

Stimmen die Kantonsparlamente von Basel-Stadt und Baselland der partnerschaftlichen Projektierungsvorlage zu, soll mit den 22 Millionen Franken die Vorlage für den Baukredit ausgearbeitet werden. Der Neubau soll spätestens 2015 bezugsbereit sein, wenn möglich aber auch früher.

Die Regierungen in Basel und Liestal werten das geplante Life-Science-Gebäude als «Meilenstein der partnerschaftlichen Verhandlungen». Die beiden Basel tragen die Universität seit 2007 gemeinsam.

Gefängnis-Abbruch 2009

Basel-Stadt muss für das Projekt als Standortkanton auf dem Schällemätteli-Areal ein rund 8000 m2 baureifes Grundstück zur Verfügung stellen. Der Abbruch des ehemaligen Gefängnisses ist für Ende 2009 terminiert und kostet den Stadtkanton 2,5 Mio. Franken.

Die neue Raumstrategie der Universität Basel sieht insgesamt drei Campus-Areale vor - neben Schällemätteli sind dies Petersplatz und Volta. Die Gesamtplanung basiert auf einer Zunahme der Anzahl Studierender von heute 11 100 auf rund 13 500 bis 2020. Die Infrastruktur der Uni soll in den nächsten 15 Jahren für mehrere hundert Millionen Franken grundlegend erneuert werden.

SDA/jg

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