«Meine Runzeln stören mich nicht»

In einem Video erklärt uns Margrit Hof-Meier das Leben. Sie spricht über Gott, die Welt und Sex. Damit wird sie zum Internethit.

Frau Hof-Meier gibt die richtigen Ratschläge fürs Leben. Video: Youtube/True Talk

Sie mag zwar alt sein, aber Margrit Hof-Meier ist trotz einem Alter von 93 Jahren noch voll im Schuss. In einem Video der SRF-Radiosendung «True Talk» spricht sie offen über das Alter und die Vorurteile, die ein hohes Alter mit sich zieht. Mit viel Witz und Charme gelingt es ihr ausserdem, der Jugend eine Botschaft mitzugeben.

«Meine Runzeln stören mich nicht»

Etwas verlegen erzählt sie, dass sie zwar nie die Hübscheste gewesen sei, aber doch recht gut ausgesehen habe. Nun sei sie «schönheitsmässig gealtert», aber die Runzeln scheinen sie nicht zu stören. Fast ein wenig keck doppelt sie nach, es gebe ja auch Jugendliche, die nicht sonderlich schön, oder mit ihren eigenen Worten «katastrophal hässlich», seien.

Die Sex-Frage

Alte Leute und Sex passen in etwa so gut zusammen wie junge Leute und Stricken. Geschlechtsverkehr hatte Margrit Hof-Meier wohl schon lange keinen mehr. Sie habe aber auch kein Verlangen danach. Sie beginnt zu überlegen: «Ui, also wenn ich jetzt noch Sex haben müsste, wäre ich wohl ziemlich anspruchsvoll.»

«Mehr Liebe»

Zum Schluss gibt sie der Jugend noch eine rührende Botschaft mit auf den Weg. Sie wünscht sich von den Jugendlichen, dass sie etwas mehr Respekt vor dem Alter haben. Denn mit etwas Glück seien diese eines Tages auch in ihrer Situation. Letzten Endes ist es der Wunsch nach mehr Liebe, den die 93-Jährige an die Jugend weiter gibt.

Vom Drummeli-Star zum Internethit

Erst kürzlich hat Margrit Hof-Meier in Basel für Aufsehen gesorgt, als sie unwissentlich einen Flashmob zur Bewerbung des Drummeli eröffnete. Doch damit hat es sich noch nicht getan: Sie hatte ausserdem die Ehre, das Drummeli 2017 auf der Bühne zu eröffnen - das Publikum war begeistert. Nach ihrem Auftritt ist wohl auch das SRF auf die Baslerin aufmerksam geworden - und lud sie dazu ein, ein Video zu produzieren, das nach wenigen Tagen bereits mehrere Hunderttausend Klicks erzielt hat.

Mit einem Knopfdruck auf dem Rümelinsplatz fing alles an. Video: Youtube/Drummeli

baz.ch/Newsnet

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