Zum Hauptinhalt springen

Mein Leben als Stadtpräsident (II)

Ich sitze gerade im Salon neben meinem Büro und überlege mir, wie ich Wessels, und Herzog und Brutschin und Dürr und diese neue da, Ackermann oder so, loswerden könnte.

Unser Autor Michael Bahnerth ist im Herbst 2016 zum neuen Stadtpräsidenten von Basel gewählt worden. Seit seinem Amtsantritt im Februar 2017 plagen ihn vor allem Sorgen und Nöte. Hier sein Tagebuch aus der Zukunft, Kapitel 2.
Unser Autor Michael Bahnerth ist im Herbst 2016 zum neuen Stadtpräsidenten von Basel gewählt worden. Seit seinem Amtsantritt im Februar 2017 plagen ihn vor allem Sorgen und Nöte. Hier sein Tagebuch aus der Zukunft, Kapitel 2.

Mitte März 2017. Ich sitze gerade im Salon neben meinem Büro und überlege mir, wie ich Wessels, und Herzog und Brutschin und Dürr und diese neue da, Ackermann oder so, loswerden könnte. Mit denen ist einfach kein Staat zu machen. Engelberger nicht, Engelberger loswerden bringt nichts, weil er zum Typ Mensch gehört, der auch nicht da ist, wenn er da ist. Ich hab Lukas letzthin zum Espresso in meinen Salon eingeladen und ihn gefragt, ob das okay sei für ihn, dieses Schatten dasein, dieses Wahrnehmungs-off, dass er nicht gesehen wird und so weiter, und wenn nein, ob er mal überlegt hätte, den Velohelm auszuziehen, wegen des Wiedererkennungswerts, aber das war ein Denkfehler, da sagte Lukas, er hätte damit kein Problem, er sehe sich jeden Morgen im Spiegel.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.