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Marionettentheater im Rathaus

Die Rückweisung des Budgets 2015 ist zwar ein Erfolg für die Bürgerlichen Vertreter im Grossrat, zeugt aber hauptsächlich von deren ideologisch bedingter Wahrheitsstörung.

Noch einmal überarbeiten: Die Bürgerlichen machen es sich zu einfach, wenn sie die Erfolge der SP-Finanzdirektorin Eva Herzog auf ihr Konto nehmen.
Noch einmal überarbeiten: Die Bürgerlichen machen es sich zu einfach, wenn sie die Erfolge der SP-Finanzdirektorin Eva Herzog auf ihr Konto nehmen.
Henry Muchenberger

Basels Grosser Rat hat letzte Woche mit ganz knapper Mehrheit das Budget 2015 an die Regierung zurückgewiesen. Die Begeisterung über den Erfolg bei den Bürgerlichen ist verständlich. Zum ersten Mal seit Langem ist es ihnen gelungen, alle Fraktionsmitglieder rechtzeitig im Rathaus zu versammeln. Normalerweise verkrümeln sich einzelne, für die Abstimmungen Ausschlag gebende Grossräte, nach dem Namensaufruf (entscheidend für das Sitzungsgeld!) ins nahe gelegene «Gifthüttli» und in den «Grünen Heinrich». Bestimmt können die Einnahmeausfälle der betroffenen Beizen problemlos aus der gut gefüllten Kriegskasse des Gewerbeverbandes beglichen werden.

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