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Lieber mitten durch die Kaserne zum Rhein

Die Basler Regierung will das Kasernenareal seitlich öffnen. Eine Initiative verlangt nun einen mutigeren Durchbruch direkt zum Rhein hin.

So stellt sich die Basler Regierung eine Öffnung des Kasernenareals vor. Das ist 3000 Stimmberechtigten zu wenig.
So stellt sich die Basler Regierung eine Öffnung des Kasernenareals vor. Das ist 3000 Stimmberechtigten zu wenig.

Die Initiative zur Öffnung des Basler Kasernenareals ist zustandegekommen. Bisher seien über 3000 Unterschriften zusammengekommen und von der Staatskanzlei kontinuierlich beglaubigt worden, teilte das Komitee «Kulturstadt jetzt» am Dienstag mit.

Die vom Komitee lancierte Initiative verlangt, den Kasernenhauptbau «grosszügig zum Rhein hin zu öffnen», wie in der Mitteilung festgehalten wird. Das Potenzial des Basler Kasernenareals werde zu wenig genutzt, und der fehlende Zugang zum Rhein sei ein spürbares Manko.

Seitliche Öffnung «keine Alternative»

Wie die Öffnung zum Rhein genau auszusehen hat, gibt das Volksbegehren nicht vor. Vielmehr soll ein Gestaltungs- und Ideenwettbewerb ausgeschrieben werden. Eine seitliche Öffnung, wie sie eine Regierungsvorlage vom Juni vorsieht, ist für das Komitee «keine Alternative».

Wenn die Vorlage im Grossen Rat zur Sprache kommt, will sich «Kulturstadt jetzt» dafür einsetzen, das Geschäft pendent zu halten, damit alle Kasernenvorlagen samt Initiative gleichzeitig behandelt werden. Dem Komitee gehören Politiker und Politikerinnen aus dem linksgrünen und bürgerlichen Lager an.

SDA/amu

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