Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wie ChromeSafariFirefox oder Edge um Sicherheitslücken zu vermeiden und eine bestmögliche Performance zu gewährleisten.

Zum Hauptinhalt springen
Werbung
Weiter nach der Werbung

«Ich möchte keine Babys im Grossen Rat»

Hält an seinem Entscheid fest. Grossratspräsident Remo Gallacchi von der CVP möchte keine Kleinkinder im Ratssaal haben.

BaZ: Herr Gallacchi, wie hat Ihre Frau darauf reagiert, dass Sie an der letzten Grossratssitzung Lea Steinle verboten haben, mit ihrem Baby den Saal zu betreten?

Weiter nach der Werbung

Sie erhalten Zustimmung für einen unpopulären Entscheid. Warum?

Das Kind ist zweieinhalb Monate alt und hat keinen Mucks gemacht.

Ausser Ihnen hat niemand das Kind bemerkt. Und selbst wenn, es scheint sich niemand daran gestört zu haben.

Geht es Ihnen einfach ums Prinzip?

Hätte eine Anfrage von Lea Steinle etwas geändert?

Haben Sie sich seither mit ihr ausgesprochen?

Lea Steinle wurde wegen der Geschichte in Leserkommentaren übel beschimpft. Sie hat sogar Drohbriefe erhalten.

Sie haben aber mit Ihrem Entscheid die Debatte überhaupt erst losgetreten. Haben Sie deswegen kein schlechtes Gewissen?

Wird die Baby-Gate-Debatte am Mittwoch im Grossen Rat ein Thema sein?

Mit Michelle Lachenmeier und Barbara Wegmann erwarten bei den Grünen zwei weitere Mitglieder ein Kind. Auch deshalb ist das Stellvertretersystem aktueller denn je. Was halten Sie davon?

Wieso soll eine Frau, die sich im Mutterschaftsurlaub befindet, nicht Anspruch haben auf eine Stellvertretung?

Ein Grossrat muss aber auch seinen Auftrag als Volksvertreter wahrnehmen können.