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Kleinbasler Gewerbe hilft bei Müll-Entsorgung

12 Kleinbasler Grossverteiler und Take-Away-Betriebe beteiligen sich am Pilotprojekt «Reinigung der Umgebung». Auf freiwilliger Basis wollen sie die Stadtreinigung dabei unterstützen, die Umgebung sauber zu halten.

Weggeworfene Verpackungen und Scherben sind ein öffentliches Ärgernis. Einen wesentlichen Anteil am Littering-Problem haben Take-Away-Betriebe. Im Kleinbasler Pilotprojekt beteiligen sich nun 12 Betriebe vom kleinen Thai-Take-Away über Coop, Manor und Migros bis hin zum Fastfood-Giganten an den Aufräumarbeiten.

Ab 14 Uhr bis Ladenschluss sorgen die Gewerbler für die Sauberkeit. Sie leeren bei Bedarf die öffentlichen Abfalleimer und lesen gröbere Abfälle auf. Die Stadtreinigung ist weiterhin für die Grundreinigung am Morgen besorgt. Dazu gehört neben Wischen, Schruppen, Saugen und Schwemmen auch die sogenannte «Fötzeltour». Ferner ist die Stadtreinigung für die Entsorgung des von den Betrieben gesammelten Mülls zuständig.

Hauptproblem wird nicht erfasst

Den Verantwortlichen sei bewusst, dass das Gebiet um den Claraplatz nicht zu den Brennpunkten in Sachen Littering gehört. Ohnehin werde nur etwa ein Viertel der fliegenden Verpflegung dort konsumiert, wo sie gekauft wurde, erklärte Jürg Hofer, Leiter des Amts für Umwelt und Energie, an der Pressekonferenz zum Pilotprojekt. Die Verpackungen würden vielmehr am Rheinbord und auf öffentlichen Plätzen entsorgt. Diese Abfälle werden vom Projekt nicht erfasst.

Das im September gestartete Pilotprojekt ist vorerst auf ein Jahr ausgelegt und wird von der Fachhochschule Nordwestschweiz ausgewertet. Erst dann könne man sagen, wie gross der Aufwand für die Beteiligten ist, ob er sich lohnt und ob sich das Projekt auf weitere, eventuell auch heiklere Gebiete übertragen werden könne.

Verpackung in den Geschäften reduzieren

Das Projekt ist eine von fünf Massnahmen, welche im Rahmen der «Basler Litteringgespräche» zwischen Grossverteilern, McDonald's, Gewerbeverband und Baudepartement ausgewählt wurden. Eine weitere Massnahme, die konkret getestet werden soll, ist die Minimierung von Verpackungen in den Läden. Migros und Coop wollen künftig nur noch Events sponsern, die über ein Abfallkonzept verfügen. Ausserdem soll mit einer Kunstaktion auf die vorhandenen Abfallkübel aufmerksam gemacht werden.

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