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Kinderspital-Telefonhilfe wird kostenpflichtig

Wer sich beim Universitäts-Kinderspital beider Basel (UKBB) telefonisch beraten lässt, berappt neu über drei Franken pro Minute. Diensthabende Ärzte sollen so entlastet werden.

Keine Telefonarberatungen mehr: Die Mitarbeiter des Kinderspital-Notfallstation sollen sich ab Dezember voll auf die Betreuung der anwesenden Patienten konzentrieren können. (Foto: UKBB-Tag der offenen Türe im Januar 2011)
Keine Telefonarberatungen mehr: Die Mitarbeiter des Kinderspital-Notfallstation sollen sich ab Dezember voll auf die Betreuung der anwesenden Patienten konzentrieren können. (Foto: UKBB-Tag der offenen Türe im Januar 2011)
Pino Covino

Ab kommenden Montag können sich die Ärztinnen und Ärzte im Kinderspital besser auf ihre Arbeit mit den anwesenden kleinen Patienten konzentrieren. Dank dem neuen Beratungstelefon müssen sie während ihrer Arbeit keine Telefonate mehr führen mit ratsuchenden Eltern. «Solche Anrufe stören den Ablauf und irritieren Kind und Eltern», sagt Martina Beranek vom UKBB im «Regionaljournal BS/BL» auf Radio DRS 1.

Das medizinische Beratungstelefon des Kinderspitals wird neu über eine kostenpflichtige 900er-Nummer abgewickelt, wie das UKBB diese Woche bekannt gab. Zur Zeit nehmen die Mitarbeitenden der Notfallstation täglich bis zu 60 Telefonanfragen entgegen. Bei einer durchschnittlichen Gesprächslänge von vier bis fünf Minuten verbringen sie so jeden Tag zwischen vier und fünf Stunden am Telefon.

Mehr Anrufe erwartet

Die UKBB-Helpline mit der Nummer 0900 712 712 kostet 3.23 Franken pro Minute bei Anrufen aus dem Schweizer Festnetz. «Mit diesem Angebot finanzieren wir die Stellen, die dieses Telefon bedienen», erklärt Beranek im «Regionaljournal». Mit dem Angebot will man im Kinderspital sicherstellen, dass sich die Mitarbeitenden der Notfallstation künftig ausschliesslich den anwesenden Patienten widmen können.

Und dass besorgte Eltern weiterhin raschen und professionellen Rat am Telefon erhalten – so wie dies in anderen Spitälern auch üblich sei. Beim UKBB rechne man gemäss Regionaljournal mit einer steigenden Zahl von Telefonanlagen – trotz kostenpflichtiger Beratung.

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