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«Kindergärtner haben mit Plüschvaginas und Holzpenissen nichts zu tun»

Drei Basler Elternpaare wollen vor Gericht bewirken, dass ihre Kinder sofort vom Sexualkundeunterricht dispensiert werden. Crispin Hugenschmidt vom Erziehungsdepartement erklärt, warum dies nicht so einfach geht.

Joël Gernet
Blick in die «Sexbox»: Insbesondere die Holz- und Plüsch-Genitalien erhitzen die Gemüter gewisser Eltern. Das hier ist das Unterrichtsmaterial für OS-Klassen, nicht für Primarschüler und Kindergartner.
Blick in die «Sexbox»: Insbesondere die Holz- und Plüsch-Genitalien erhitzen die Gemüter gewisser Eltern. Das hier ist das Unterrichtsmaterial für OS-Klassen, nicht für Primarschüler und Kindergartner.
Roland Schmid

Der Sexualkundeunterricht an Basler Schulen und Kindergärten bewegt noch immer die Gemüter, wenn auch in kleinerem Rahmen als vergangenen Sommer. Damals wurde das Basler Erziehungsdepartement mit über 3000 Protestbriefen aus christlichen Kreisen eingedeckt. Diesmal sind es drei Elternpaare mit evangelikalem Hintergrund, welche sich gegen die schulische Aufklärung ihrer Kinder sträuben und vom Basler Verwaltungsgericht verlangen, dass ihre Kinder ab sofort vom Sexualkundeunterricht dispensiert werden. Die rekurrierenden Eltern möchten den entsprechenden Entscheid der Basler Regierung nicht abwarten, wie der Radiosender DRS 1 am Mittwoch vermeldete.

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