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Kinderbetreuerin aus Basel hat Coronavirus aus Mailand mitgebracht

Eine junge Frau hat sich wohl in Mailand infiziert. Sie arbeitet in Riehen in einer Kindertagesstätte.

Eine Passantin vor dem Mailänder Dom mit Atemschutzmaske.
Eine Passantin vor dem Mailänder Dom mit Atemschutzmaske.
Reuters

Aus dem Kanton Basel-Stadt ist ein erster positiver Coronavirus-Fall zu vermelden. Betroffen ist eine junge Frau. Wie das Gesundheitsdepartement heute Abend bekannt gibt, hielt sie sich in Mailand auf, kehrte an die Arbeit zurück und erkrankte danach.

Zusätzlich zu diesem ersten bestätigten Basler Fall liege mit Stand heute Abend ein positives Testergebnis des Universitätsspitals Basel für einen jungen Mann mit Wohnsitz in einem anderen Kanton vor. Er sei mit der erkrankten Frau in Mailand gewesen. In beiden Fällen sei der Referenztest des Genfer Labors noch ausstehend.

Der jungen Frau mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt gehe es den Umständen entsprechend gut. Sie sei aktuell im Universitätsspital Basel in Isolation hospitalisiert. Da sie von Beruf Fachfrau in der Betreuung von Kindern und Kleinkindern ist und in einer Kindertagesstätte in Riehen arbeitet, ist sie mit vielen Kindern in Kontakt. Entsprechend umfangreiche Abklärungen im beruflichen Umfeld der Patientin nähmen nun aktuell das Gesundheitsdepartement Basel-Stadt vor, ebenso im persönlichen Umfeld.

In der Kindertagesstätte würden normalerweise rund 100 Kinder betreut, schreibt das Gesundheitsdepartement. Aufgrund der aktuellen Ferien sei nur ein Teil der Kinder in der Kindertagesstätte anwesend und habe engeren Kontakt mit der nun positiv getesteten Betreuerin gehabt.

Die Eltern werden informiert, damit sie den Vorfall einordnen können und damit sie wissen, was zu tun ist, wenn bei ihrem Kind Symptome auftreten. Die Kinder müssten nun 14 Tage in Quarantäne. Weiter müssten die Eltern wissen, welche Informationen sie dem ärztlichen Personal im Erkrankungsfall mitteilen, um weitere Ansteckungen zu verhindern.

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