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Keine Vorbereitungskurse mehr nötig für werdende Wirte

Die Basler Regierung streicht die Kurse und ersetzt das heutige Wirtepatent durch ein «Wirtepatent light».

Zukünftige Basler Wirte brauchen keine Vorbereitungskurse mehr. (Symbolbild)
Zukünftige Basler Wirte brauchen keine Vorbereitungskurse mehr. (Symbolbild)
Urs Jaudas

Neu sind in Basel-Stadt für die Wirtefachprüfung keine Vorbereitungskurse mehr nötig. Die Basler Regierung hat das Reglement über den Fähigkeitsausweis und über die Durchführung der Wirtefachprüfung einer Totalrevision unterzogen.

Damit werde eine effiziente, sachgerechte und dienstleistungsorientierte Ausgestaltung der Wirtefachprüfung gewährleistet, teilte die Regierung am Dienstag mit.

Neu sind für den Fähigkeitsausweis nur noch Kenntnisse nötig, die für das Gastrowesen relevant sind. Es handelt sich dabei um den Arbeitnehmer- und den Konsumentenschutz.

Wie im Bau- und Verkehrsdepartement Basel-Stadt am Dienstag zudem zu erfahren war, führt neu nicht mehr der Wirteverband Basel-Stadt die Wirtefachprüfung durch, sondern der Kanton.

Keine Wohnsitzpflicht mehr

Der Grosse Rat hatte das «Wirtepatent light» im September 2019 gutgeheissen. Die Basler Regierung hatte sich eigentlich für die Abschaffung des Wirtepatents ausgesprochen, der vorberatenden Justiz-, Sicherheits- und Sportkommission ging dies aber zu weit. Sie schlug als Kompromiss das «Wirtepatent light» vor. Dieses beinhaltet unter anderem die Aufhebung der Wohnsitzpflicht für Wirte im Kanton Basel-Stadt und der Anwesenheitspflicht der Wirte im Lokal.

Das revidierte Reglement soll voraussichtlich am Samstag im Kantonsblatt publiziert werden. Es wird fünf Tage nach Publikation in Kraft treten.

SDA/juw

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