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Keilereien an Bundesfeier

Während des offiziellen Teils der Bundesfeier am Rhein ist den Ereignisdiensten die Arbeit nie ausgegangen. Es kam zu diversen Schlägereien.

Keystone

Während des offiziellen Teils der Bundesfeier am Rhein ist den Ereignisdiensten die Arbeit zwar nie ausgegangen, aber sie mussten bis kurz nach Mitternacht mit keinen grösseren Problemen kämpfen. Im Vergleich zu anderen Jahren gingen auf der Einsatzzentrale der Kantonspolizei aber weniger Anrufe wegen Lärmklagen ein. Dies teilt die Kantonspolizei Basel-Stadt mit. Auf dem Festgelände am und um das Rheinufer feierten rund 120'000 Personen.

Die Kantonspolizei wurde zu diversen Keilereien gerufen, die sich bei ihrem Eintreffen aber schon aufgelöst hatten oder als Bagatellen entpuppten. Am St. Johanns-Parkweg hatte sie kurz nach Mitternacht zwei Gruppen voneinander zu trennen, die aufeinander losgegangen waren. Zudem mussten Polizistinnen und Polizisten am frühen Sonntagmorgen eine illegale Party auf der Dreirosenbrücke auflösen.

Verletzte und Betrunkene

Die Sanität Basel-Stadt hat 26 Personen in die Notfallstation des Unispitals Basel überführen müssen. Die Gründe waren Zusammenbrüche, Schnittverletzungen oder Rissquetschwunden. Unter den Eingelieferten hätten sich auch Personen befunden, die ihre Trinkfestigkeit tüchtig überschätzt haben, so die Polizei.

Zu tun gab die Bundesfeier oder andere «1.-August-Feiern» auch der Berufsfeuerwehr. So brachte sie rasch einen Brand am Rheinbord beim Schaffhauserrheinweg unter Kontrolle. Weshalb das Bord dort Feuer gefangen hat, ist noch unklar. Die Feuerwehr musste auch wegen eines Fehlalarms ausrücken, der durch einen Feuerwerkskörper (Vulkan) ausgelöst wurde.

Fahrzeug in Brand gesteckt

In der Barfüssergasse brannte am Samstagabend um 23.30 Uhr ein Auto aus. Offenbar hatten Unbekannte das Fahrzeug mit einem Feuerwerkskörper in Brand gesetzt, teilte die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt mimt.

Die Ermittler des Kriminalkommissariates gehen davon aus, dass sich kurz vor dem Brand ca. sechs Jugendliche im Alter von 14-15 Jahren beim Fahrzeug aufgehalten hatten. Einer der Jungen fiel durch ein orangefarbenes Hemd auf. Als sie plötzlich in Richtung Barfüsserkirche davon rannten, stellten Passanten fest, dass es unter dem Auto brannte. Vergeblich versuchten sie das Feuer zu löschen. Kurze Zeit später löschte die Feuerwehr das in Flammen stehende Auto. Die Brandursache ist noch unbekannt und Gegenstand der Ermittlungen des Kriminalkommissariates und der Kriminaltechnischen Abteilung. Möglicherweise wurde das Auto durch einen Feuerwerkskörper (Vulkan) in Brand gesetzt.

PD/hws

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