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Kasernenareal erhält neues Nutzungskonzept

Mit der Eröffnung des sanierten Hauptbaus beginnt auf dem Basler Kasernenareal 2021 eine neue Ära. Bereits im kommenden Jahr wird jedoch mit der Umsetzung eines neuen Nutzungs- und Betriebskonzepts begonnen.

Die Vermietungen auf dem Kasernenareal werden künftig von Immobilien Basel-Stadt vorgenommen.
Die Vermietungen auf dem Kasernenareal werden künftig von Immobilien Basel-Stadt vorgenommen.
Florian Bärtschiger

Das von der Regierung bereits zur Kenntnis genommene Konzept gilt nicht nur für den Hauptbau, sondern für das gesamte Kasernenareal. Die Verantwortlichen versprechen sich von diesem integralen Ansatz mehr Effizienz und mehr Wirtschaftlichkeit sowie eine gute Abstimmung von verschiedenen Nutzerbedürfnissen.

Schon 2019 Jahr wird für das gesamte Kasernenareal ein externes Arealmanagement eingesetzt, wie Lukas Ott, Leiter der Kantons- und Stadtentwicklung im Basler Präsidialdepartement am Mittwoch vor den Medien sagte. Neben der Hauswartung obliegt diesem Management namentlich auch die Koordination zwischen der Mieterschaft und den zuständigen Stellen der Kantonsverwaltung.

Beim Arealmanagement, das öffentlich ausgeschrieben wird, werde grösstmögliche Professionalität angestrebt, sagte Ott. Der Nutzen für sämtliche Mieter auf dem Areal besteht darin, dass sie künftig eine einzige Anlaufstelle haben.

Rückzug aus operativen Aufgaben

Die Abteilung Stadt- und Kantonsentwicklung ihrerseits, die seit 2014 für das Kasernenareal zuständig ist, zieht sich aus den operativen Aufgaben zurück. Dies betrifft auch die Vermietungen, die künftig von Immobilien Basel-Stadt vorgenommen werden.

Dagegen leitet die Kantons- und Stadtentwicklung künftig jenes Gremium, das neu für die strategische Entwicklung des Kasernenareals zuständig ist. In dieser Steuerungs- und Vergabekommission sind neben der Abteilung Kultur und Immobilien Basel-Stadt auch externe Fachleute sowie die Nutzer des Areals und das Quartier vertreten.

Das Nutzungs- und Betriebskonzept enthält auch Bestimmungen zum Kasernenhauptbau, mit dessen Umbau in ein Kultur- und Kreativzentrum für rund 45 Millionen Franken im August begonnen wird. Um eine regelmässige Rotation sicherzustellen, soll es nur befristete Mietverträge von unterschiedlicher Dauer geben. Von der Nutzung sollen 20 Prozent auf Gastronomie, 60 Prozent auf Kultur und 10 Prozent auf das Quartier entfallen.

Zu einem allzu engen Korsett soll das neue indes Konzept nicht werden, wie es an der Medienkonferenz hiess. Vielmehr sollen das Raumprogramm und die Nutzungsarten so flexibel gestaltet werden, dass im Kasernenhauptbau fortlaufend auf Veränderungen und neue Bedürfnisse reagiert werden kann.

SDA/amu

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