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Kalte Fische, schwitzende Patienten

Das Kühlen mit Rheinwasser ist essenziell – aber unverhältnismässig reguliert. Beim Unispital fürchtet man, dadurch bald nicht mehr operieren zu dürfen.

Abkühlung für alle. Basler Institutionen wie das Unispital sind auf Rheinwasser ­angewiesen – nutzen dürfen sie es aber nur bedingt.
Abkühlung für alle. Basler Institutionen wie das Unispital sind auf Rheinwasser ­angewiesen – nutzen dürfen sie es aber nur bedingt.
Aissa Tripodi

Nichts kühlt so schön wie die Fluten des Rheins. Davon profitieren nicht nur Schwimmer, sondern auch Firmen. Aber nur, so lange das Rheinwasser die Temperaturmarke von 25 Grad nicht überschreitet. Denn ab da ist das Kühlen mit Rheinwasser zum Schutz der Fische verboten – für Institutionen wie das Universtitätsspital Basel (USB), das nur dank der Rheinwasserkühlung auch im Sommer lebensrettende Operationen durchführen kann, ein Desaster. Erst recht, weil bei der national festgelegten Temperaturobergrenze die Verhältnismässigkeit fehlt.

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