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Kälte: In der Wohnung muss es mindestens 18 Grad warm sein

Die Kälte hat die Schweiz und damit auch die Region Basel fest im Griff. Die Heizungen in einigen Häusern laufen noch nicht, in anderen wird bereits auf Hochtouren geheizt. Welche Rechte hat ein Mieter, wenn es in der Wohnung zu kalt ist? Ab wann müssen Vermieter die Heizung in Betrieb nehmen?

Die Tiefsttemperaturen lagen heute Morgen in der Region Basel zwischen 4,6 und 7,2 Grad Celsius. Gestern war es sogar noch kälter. Die Messstationen Binningen, Dornach und Liestal meldeten 3,4 Grad. In Basel waren es 5,4 Grad. Felix Blumer von SF Meteo: „Gestern war der kälteste Morgen seit 25 Jahren für Mitte September. Bis Mitte nächster Woche wird es zudem kalt bleiben. Auch tagsüber steigen die Temperaturen kaum über 15 Grad.“

Man muss sich wappnen für die kommenden kalten Tage. Als Mieterin oder Mieter ist man jedoch vom Vermieter abhängig, ob die Heizung in Betrieb genommen wird. Patrizia Bernasconi, Geschäftsleiterin des Mieterinnen- und Mieterverbandes Basel-Stadt: „Der Vermieter hat die Pflicht, dass es in der Wohnung 18-20 Grad Celsius warm ist. Ansonsten gibt es keine Stichtemperatur, ab wann geheizt werden soll.“ Ist es in einer Wohnung kälter als 18 Grad, kann der Mieter den Vermieter anrufen, dass die Heizung in Betrieb genommen wird. Meistens nütze ein Anruf, so Patrizia Bernasconi. Bleiben die Heizkörper trotz Anfrage beim Vermieter kalt, kann der Mieter mit einer Mietzinshinterlegung drohen. Bernasconi erklärt: „Ein sogenanntes Mietzinshinterlegungsverfahren ist nicht ganz einfach. Der Mieter sollte sich genau erkundigen, wie das Verfahren abläuft.“

Remo Fumagalli, Filialleiter des Immobilien-Verwaltung Wincasa Basel, weiss nicht, ob bei den Wincasa-Objekten bereits geheizt wird oder nicht. „Heutzutage werden nur noch wenige Heizungen manuell bedient. Die meisten Heizungen laufen vollautomatisch. Sie haben einen Thermostaten, der die Aussentemperatur regelmässig fühlt. Ab einer bestimmten Temperatur beginnt die Heizung automatisch zu heizen.“ Für die in Betriebnahme der Heizungen seien die Abwartsfirmen zuständig.

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