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«Jungs, von politisieren in Bern versteht ihr noch relativ wenig»

Im Video-Interview mit der BaZ präsentiert sich die Basler Ständeratskandidatin Anita Fetz (SP) als Meisterin der verbalen Seitenhiebe. Und sie erklärt, unter welchen Umständen sie Caspar Baader in den Bundesrat wählen würde.

Anita Fetz vor der Helvetia-Statue: Die Dame mit Lanze, Schild und Koffer ist in ihren Augen gerüstet für allerlei und kann jederzeit verreisen, wenn jemand finde, er müsse die Stadt «kaputt-, zu- oder intolerant machen». (Video: Franziska Zambach, Interview: Joël Gernet)

Für den Stimmenfang wenige Tage vor den eidgenössischen Wahlen wird Anita Fetz zur Frühaufsteherin: Bevor sie von Bern aus zum BaZ-Leserchat und danach zum Video-Interview antritt, stand sie ab halb sieben Uhr morgens am Basler Bahnhof und verteilte Gipfeli und Flugblätter an die Pendler. «In der letzten Woche sind wir sind jeden Tag am Morgen, Mittag und Abend unterwegs», sagt Fetz. Die 54-Jährige Favoritin im Basler Ständeratsrennen wirkt ziemlich siegessicher, auch wenn sie im Interview den Ball zunächst flach hält. «Erst beim Schlusspfiff ist klar, ob man es geschafft hat oder nicht», erklärt Fetz in bestem Fussballerjargon. Wie auf dem Rasen gehören Floskeln auch in der Politik zum beliebten Medienfutter vor und nach dem Ernstkampf.

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