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Judenhasser muss in Psychiatrie

Ein 38-Jähriger muss sich einer Behandlung unterziehen. Er hat Juden bedroht und beging in seinem Wahn mehrere Taten.

Das Strafgericht Basel-Stadt beurteilte diese Woche einen Mann, der durch Taten gegen jüdische Institutionen aufgefallen war.

Das Strafgericht Basel-Stadt beurteilte diese Woche einen Mann, der durch Taten gegen jüdische Institutionen aufgefallen war.

Martin Regenass

«Sie benötigen Medikamente, die Sie klar sehen lassen.» Diese Worte brauchte Gerichtspräsident Dominik Kiener, um im Urteil des Strafgerichts die verordnete stationäre Psychotherapie zu erklären.

Den Gesundheitszustand des 38-Jährigen während seiner Taten beschrieb der Richter mit «krankhaftem Geist», «krankhaftem Wahn» oder einem «psychotischen Zustand». Das Gericht sprach den Deutschen der Drohung, der Sachbeschädigung, der Beschimpfung, der Tätlichkeit und weiteren Delikten schuldig. Der Mann hatte zwischen August 2018 und Juni 2019 Juden beschimpft, den Hitlergruss gezeigt, Steine oder Flaschen gegen die Scheibe der jüdischen Metzgerei in Basel oder die Synagoge geworfen sowie Rückspiegel von Autos oder Scheiben in seiner Wohnung zertrümmert.

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